Internationale Tag der Alten Musik

MI 27. - SA 30. April 2022

La Serenissima

Venedig: Die allerdurchlauchteste Republik des Heiligen Markus
Eine musikalische Gondelfahrt durch das Venedig des 18. Jahrhunderts

Die Internationalen Tage der Alten Musik widmen sich 2022 hochbarocker Musik aus einem Sehnsuchtsort sowohl der damaligen wie der heutigen Zeit: Venedig, der Serenissima. Obwohl Venedig im 18. Jahrhundert auf der politischen Bühne nur mehr ein Nebenschauplatz war, blieb es ein Zentrum für Kunst und Kultur. Die vielen öffentlichen Opernhäuser, die berühmten Orchester der Waisenhäuser wie etwa des Ospedale della Pietà und die stets auch von hochwertiger Musik begleiteten rauschende Festkultur auch in den privaten Palazzi übten unwiderstehliche Anziehungskraft auf Komponisten, Instrumentalisten, Operndiven und Kastraten aus. Die zahllosen vermögenden Reisenden auf Grand Tour durch Italien eilten in Venedig von einer musikalischen Attraktion zur nächsten.

Im Zentrum dieses Kurses stehen Kammermusik, Kantaten, Arien und geistliche Musik von gebürtigen Venezianern wie Antonio Lotti, Antonio Vivaldi,  Baldassare Galuppi, die Gebrüder Marcello, Tomaso Albinoni,  Maddalena Laura Lombardini Sirmen, doch auch von Komponisten und Musiker, die dem Ruf nach Venedig folgten: wie etwas Johann Adolf Hasse, Francesco Veracini, Ignazio Sieber, Paolo Benedetto Bellinzani und Johann Georg Pisendel.

Dozent*innen
Monika Mauch, Gesang
Carin van Heerden, Blockflöte, Barockoboe
Claire Genewein, Traversflöte
Wolfgang Gaisböck, Barocktrompete
Franz Landlinger, Barocktrompete
Elisabeth Wiesbauer, Barockvioline
Claire Pottinger-Schmidt, Gambe und Barockcello
Anne Marie Dragosits, Cembalo und Generalbass
Martina Oman, Korrepetition

Mittwoch, 27. April 2022
15 Uhr Kursbeginn Begrüssung
19.30 Uhr Kleiner Saal , La Serenissima, Dozentenkonzert

Samstag, 30. April 2022
18 Uhr Kleiner Saal, Abschlusskonzert der Kursteilnehmer*innen