Telemania 2017

Unter dem Titel „Beglückte Stunden“ präsentiert am 23. Mai um 13:00 Uhr im Kleinen Saal der Universität das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis gemeinsam mit dem Institut für Gesang und Musiktheater (Klasse Christa Ratzenböck) fünf der Kantaten des „Harmonischen Gottesdienst“. Das Konzert wird von Carin van Heerden koordiniert.

„Beglückte Stunden“ – Das Wort, der Klang und die Klangrede

Dienstag, 23. Mai 2017, 13:00 Uhr, Kleiner Saal

Eintritt frei

Kantaten aus der Sammlung „Harmonischer Gottesdienst” (1725 / 1726) von Georg Philipp Telemann.

Ein gemeinsames Projekt der Institute für „Alte Musik und Historische Aufführungspraxis“ und „Gesang und Musiktheater“

Konzept und Koordination: Carin van Heerden

Nach den „Internationalen Tagen der Alten Musik” im vergangenen Jänner steht auch das Sommersemester 2017 im Zeichen des großen Jubilars Georg Philipp Telemann, dessen Todesjahr sich heuer zum 250. Mal jährt. Während sich das Geburtstagskonzert am 19. März in der Linzer Minoritenkirche der instrumentalen Kammermusik gewidmet hat, richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf das unerschöpfliche Kantatenschaffen des genialen Komponisten, Herausgebers und Erneuerers. So komponierte Georg Philipp Telemann nach heutigem Forschungsstand rund 1.043 Kantaten. Seine Kantaten aus dem „Harmonischen Gottesdienst“ bilden dabei intime Miniaturschätze. Diese Sammlung erschien 1725/26 in Hamburg und beinhaltet 72 Kantaten, die wohl eher für den Privatgebrauch als für den Gottesdienst gedacht waren. Die meisten davon bestehen aus nur zwei Arien und einem Rezitativ, vertont für eine Singstimme, ein obligates Instrument und basso continuo.

Eva-Maria Bauer

Irene Pechböck, MA

Presse Early Music and Historical Performance Practice Voice and Music Theatre