Bogenharfe von Josef Baier im Park der Bruckneruniversität

Im Rahmen des Tags der offenen Tür wurde das neue Kunst-Projekt im Park der Bruckneruniversität, die Bogenharfe des oberösterreichischen Künstlers Josef Baier, mit einer künstlerischen Performance sowie einem Künstlergespräch der Öffentlichkeit präsentiert.

Das Objekt war bereits beim Höhenrausch 2017 zu sehen, bei dem ein gemeinsames Vermittlungsprogramm mit Studierenden der Elementaren Musikpädagogik erarbeitet wurde.  Im April 2019 wurde  die Bogenharfe nun im Park der Bruckneruniversität installiert, laut Josef Baier dem idealen Ort für das Objekt: „Es freut mich ganz besonders, dass die Bogenharfe an diesem besonderen Ort ihren neuen Platz gefunden hat, wo sie vom ersten Tag an von Studierenden bespielt wurde  und bereits in unterschiedliche Performance eingebunden wurde.“

Beim Tag der offenen Tür gestalteten Studierende der Elementaren Musikpädagogik eine künstlerische Performance.  Ausgangspunkt für diese Performance stellten die vielseitigen Klangmöglichkeiten der Bogenharfe dar, die durch improvisatorische Expolorationen ausgelotet und zu einer Komposition zusammengefügt wurden. Es entstehen Klänge, die der Bogenharfe durch verschiedene Spieltechniken mit Händen, Füßen, Schlägel und Bogen entlockt werden: Klänge, die von rhythmisch perkussiv bis fließend lyrisch die Vielschichtigkeit des Instruments widerspiegeln. Die Bogenharfe in seinen bewegten Formen und ihr Bezug zum Universitätsgebäude und dem Park lässt die Performerinnen in einen Dialog mit ihr und dem umliegenden Klangraum treten.

Ausführende waren Studierende der Elementaren Musikpädagogik:
Agnes Ihrenberger, Ronja Schrempf, Hanna Kuntner, Katharina Schmid, Nanami Shiraki, Elisabeth Wolf
Leitung: Michaela Vaught und Valerie Westlake-Klein

Music Education Veranstaltung