ABGESAGT!!! Schubertiade XII: Konzert des Symphonieorchesters der Bruckneruniversität ABGESAGT!!!

Abgesagt
Veranstaltungsart:
Konzert, Klassenabend, Kaleidoskop
Veranstaltungstitel:
ABGESAGT!!! Schubertiade XII: Konzert des Symphonieorchesters der Bruckneruniversität ABGESAGT!!!
Wann und Wo:
23.10.2020 - 19:30 - Großer Saal
Abhaltungsstatus:
abgesagt
Themen:
  • Konzert
  • Top Events
Kontakt:
Kerbl, Thomas; Univ.Prof.
Anmeldung:
Anmeldung erforderlich
Wir bitten Sie, sich für dieses Konzert per E-Mail oder Telefon anzumelden.
Bitte beachten Sie die Sicherheitsrichtlinien vor Ort und tragen Sie sich in die Besucherlisten ein.
Andere Konditionen:
keine
Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität
Dirigentin: Michi Gaigg
Solistin: Emirzeth Fabiola Henriquez Marval, Violine

Ludwig van Beethoven (zum 250. Geburtstag)
Ouvertüre zum Drama „Coriolan“ von Heinrich Joseph von Collin c-Moll op. 62
Romanze für Violine Solo und Orchester F-Dur op. 50
Franz Schubert: Symphonie Nr. 1 D-Dur D 82
(Im Rahmen des FRANZ SCHUBERT ZYKLUS 2018–2028)

Als Franz Schubert 1813 im Alter von 16 Jahren seine erste Symphonie vollendete ging sein Aufenthalt im kaiserlich-königlichen Konvikt zu Ende. Nach der Uraufführung 1813 wurde das Werk erst 1884 im Rahmen der von Johannes Brahms redigierten alten Gesamtausgabe aller Schubert-Sinfonien veröffentlicht.

Von einer Aufführung aller Schubert Sinfonien in London zeigte sich ein britischer Kritiker beeindruckt

„…ein wirklich wundervolles Werk, wenn man bedenkt, dass der Komponist ein Kerl von gerade einmal 16 Jahren war. Sie besitzt melodischen Reichtum, ist berückend instrumentiert und weist keine Spuren eines Ungleichgewichtes zwischen Inhalt und Form auf, das so häufig Kennzeichen von Frühwerken ist…“

Zum Zeitpunkt der Entstehung von Schubert I war Beethoven am Höhepunkt seiner Bekanntheit. Eine große persönliche Krise zeichnete sich jedoch ab, er verwendete ab 1813 Hörrohre, um mit seiner Umgebung kommunizieren zu können; aufgrund seiner
fortgeschrittenen Ertaubung konnte er nicht mehr öffentlich als Pianist auftreten. Nach Schöpfung seiner 7. und 8. Sinfonie (1813/1814), sowie der Endfassung der Oper Fidelio nahm seine kompositorische Produktivität ab. Die beiden Werke op. 62 und op. 50 entstanden in den Jahren zwischen 1805 und 1807, einer der produktivsten Schaffensperiode des Komponisten.

Michi Gaigg:
Die in OÖ geborene Dirigentin Michi Gaigg leitete zwischen 1994 und 2017 am Institut für historisch informierte Aufführungspraxis eine Klasse für Barockvioline. Internationales Aufsehen erlangte sie mit ihrem, gemeinsam mit Carin van Heerden 1996 gegründeten Klangkörper „L’Orfeo“ Über 35 CD Einspielungen, viele davon preisgekrönt beinhalten aktuell das Projekt der Gesamtaufführung aller Sinfonien von Franz Schubert (inklusive der sinfonischen Fragmente). 2018 bei der Schubertiade Hohenems in konzertanter Form vorgestellt ist die Erscheinung der CD Reihe für 2021 geplant. Michi Gaigg ist zudem Intendantin der donauFestwochen Grein im Strudengau und wurde durch das Land OÖ mit dem Großen Bühnenkunstpreis und der Kulturmedaille ausgezeichnet. 2016 erhielt sie den Heinrich-Gleißner Preis.

Emirzeth Fabiola Henriquez Marval:
Die Solistin schloss ihr Masterstudium Violine (in der Klasse Susan Meesun Hong Coleman) im Sommersemester 2020 mit einstimmiger Auszeichnung ab. Neben einer
intensiven kammermusikalischen Tätigkeit (u. a. ist sie Primgeigerin des Arantius Quartettes) führen sie Engagements in viele Orchester; darunter ab Herbst 2020 in
das Bruckner Orchester Linz.

Kosten

Teilnahmebetrag , Eintritt: € 20 / Jugendtarif € 10 Karten erhältlich unter +43 732 70 1000 280 oder veranstaltungen@bruckneruni.at
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