Take Six - Lange Nacht der Musikuniversitäten

Am 22. März 2019 fand an der Bruckneruniversität die Lange Nacht der österreichischen Musikuniversitäten statt. Zum vierten Mal präsentierten die österreichischen Universitäten für Musik und darstellende Kunst Highlights ihrer aktuellen künstlerischen Arbeit im Rahmen einer langen Nacht.

Gastgeberin dieser Kooperation war dieses Jahr die Anton Bruckner Privatuniversität. Junge Künstlerinnen und Künstler gestalteten ein vielfältiges Programm von Kammermusik über Jazz bis hin zu Schauspiel und zeitgenössischem Tanz.

Programm

Anton Bruckner Privatuniversität / 17:00 Uhr / Großer Saal

Gleich mehrere Institute der Bruckneruniversität präsentieren sich im Rahmen der Langen Nacht der Musikuniversitäten. Den musikalischen Auftakt macht das Streicherkammerorchester unter der Leitung von Sabine Nova, dass die Serenade for Strings in e-minor, op.20 von Edward Elgar (1857-1934) zur Aufführung bringt. Im Anschluss konzertiert Anna Leyerer, die jüngst beim 7. International Piano Competition „Parnassos“ in Monterrey/Mexico den 1. Preis sowie den Publikumspreis für ihre Darbietung errang, mit dem virtuosen Klavierstück „Islamey“ von Mili Alexejewitsch Balakirew.

mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien / 17:20 Uhr / Großer Saal

Die mdw entsendet für die lange Nacht der Musikuniversitäten den WebernKammerchor nach Linz, der im Wiener Konzertleben bereits einen fixen Platz erobert hat. Er setzt sich aus rund 50 chorinteressierten Studierenden der mdw zusammen, die sich jeweils für ein Studienjahr zusammenfinden, um sich Chormusik aller Stilrichtungen und Epochen zu widmen. Unter der Leitung von Alois Glaßner werden Werke von Johannes Brahms und Robert Schumann zur Aufführung gebracht.

www.mdw.ac.at

KUG - Universität für Musik und darstellende Kunst Graz / 18:15 Uhr / Großer Saal

Werke von Sergej Rachmaninow, Bedřich Smetana sowie zeitgenössische Kompositionen von Simon Steen Andersen und Matthew Schlomowitz stehen am Programm der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz:

Sergej Rachmaninow (1873-1943)
II . Suite für zwei Klaviere op. 17
3. Satz Romance
4. Satz Tarantella

Chiemi Tanaka, Klavier
Krzysztof Dziurbiel, Klavier

Bedřich Smetana (1824-1884)
Die Moldau, Symphonische Dichtung in einer Bearbeitung für Harfe solo von Hans Trneček, op. 43

Sandra Macher, Harfe

Simon Steen-Andersen (*1976)
Next to Beside Besides, Version für Flöte, Violoncello und Akkordeon

Matthew Schlomowitz (*1975)
Right, left, up, down, pogo für Flöte

Maria Mogas-Gensana, Akkordeon
Petra Slottová, Flöte
Lucia Perez, Violoncello

www.kug.ac.at

JAM Music Lab Private University / 19:10 Uhr / Großer Saal

Mit Eigenkompositionen gastiert das Jam Music Lab Jazz Quintett bei der Langen Nacht der Musikuniversitäten und sorgt für einen Mix aus improvisierter und komponierter Musik. So führen die fünf Studierenden in eine musikalische Welt, in der alles möglich, aber nichts erzwungen ist und wo vertraute Stilmittel des Jazz von überraschenden Sounds abgelöst werden.

David Dornig, Gitarre
Tobias Pöcksteiner, Bass
Robert Unterköfler, Saxophon
Konstantin Kräutler, Schlagzeug
Lukas Schretzmayer, Piano

www.jammusiclab.com

Anton Bruckner Privatuniversität / 20:30 Uhr / Studiobühne

In „Cutting Aischylos“ präsentiert sich das Institute of Dance Arts gemeinsam mit dem Schauspiel-Institut. Zusammen erspielen sie – einander ergänzend – zwei zentrale Momente der „Orestie“ des Aischylos: den Auftritt der Seherin Kassandra und den des zum Muttermord verdammten Orest.

Mit: Berenice Arias Leal, Marcela Lopez Morales, Isabella Campestrini und Florian Granzner
Leitung: Rose Breuss und Stefan Karthaus

Universität Mozarteum Salzburg / 20:50 Uhr / Studiobühne

Mit einem Eigenprojekt von Studierenden der Gesangsklassen präsentiert sich das Mozarteum an der Bruckneruniversität und bringt das StückAD LIBITUM k. und k. von Emmerich Kálmán (1882-1953) und Georg Kreisler (1922-2011) auf die Bühne, das mit literarischem Witz Themen wie Heimat, Abgrenzung, Identität oder Stereotypen, Internationalität, Feindschaft und Frieden musikalisch bearbeitet.

Konzeption & szenische Leitung: Richard Glöckner
Choreographie & Musical Staging: Stefan Schmitz

www.moz.ac.at

MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien / 21:45 Uhr / Großer Saal

Mit Kammermusik, einer Opernarie und einer Tanzperformance mit live Musik gibt die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien einen abwechslungsreichen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen:

Sentilo (2018)
Sehen, Riechen, Hören, Schmecken ... nutzen wir oft genug bewusst unsere Sinne und vertrauen wir ihnen? Hören wir auf unser Bauchgefühl? Oder lassen wir uns allzu gern einengen, ablenken oder manipulieren? Wollen wir zu oft das „Richtige“ tun und passen uns Normen und Erwartungshaltungen an? Wie können wir ausbrechen und Neues schaffen?

Sophie Borney, Tanz
Komposition und Gitarre: Alessandro Traina
Konzept und Choreografie: Diana Wöhrl

Krzysztof Penderecki (*1933)
Quartetto per archi No. 1 für zwei Violinen, Viola und Violoncello (1960)
Die Kammermusik ist laut Krzysztof Penderecki jene Gattung, bei der man die eigentliche Größe eines Komponisten erkennt. Seine frühen Streichquartette spiegeln eine radikale avantgardistische Kompositionsweise wider. Das Quartetto per archi No. 1 gibt einen Vorgeschmack auf ein Symposium mit Konzert, das die MUK am 28. und 29. März 2019 unter Anwesenheit von Krzysztof Penderecki veranstalten wird.

Yukari Ohno, Violine
Yan Lok Hoi, Violine
Flora Geißelbrecht, Viola
Fiorentina Harasko, Violoncello

Gaetano Donizetti aus Don Pasquale (1843)

(1797-1848) Arie Quel guardo, il cavaliere
... So anch‘io la virtù magica

Louise Leterme, Sopran
Gaku Sugibayashi, Klavier
Univ.-Prof. Uta Schwabe, Einstudierung

„Don Pasquale“ wurde am 3. Jänner 1843 im Salle Ventadour in Paris uraufgeführt und gilt als Höhepunkt und Ende der opera buffa-Tradition des 19. Jahrhunderts. In ihrer berühmten Arie amüsiert sich die junge Witwe Norina über eine Passage in einem Liebesroman und erklärt, dass auch sie weiß, wie man einen Mann umgarnt: „So anch‘io la virtù magica … Auch ich kenne die magische Macht …“

György Ligeti (1923-2006)
Sechs Bagatellen für Bläserquintett WV 1159 (1953)
1. Allegro con spirito
2. Rubato – Lamentoso
3. Allegro grazioso
4. Presto ruvido
5. Adagio. Mesto (Béla Bartók in memoriam)
6. Molto vivace – Capriccioso

Christoph Schauer, Flöte
Claire Colombo, Oboe
Manuel Ernst, Klarinette
Johannes Beranek, Horn
Yolotzin Cruz Cedillo, Fagott

www.muk.ac.at

Teilnehmende Universitäten:

Hinweis:

Bei der Veranstaltung werden Fotos und Filme angefertigt und zur Darstellung unserer Aktivitäten auf der Website, in Social Media Kanälen sowie in Printmedien veröffentlicht.