Markus Poschner wird zum Honorarprofessor an der Bruckneruniversität ernannt

Gestern, am 18. Oktober 2020, wurde Markus Poschner, Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz, durch Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, als Vorsitzender des Universitätsrats der Bruckneruniversität, sowie durch Rektorin Ursula Brandstätter zum Honorarprofessor an der Bruckneruniversität ernannt.
Die Bestellung der Honorarprofessur erfolgte im Rahmen des Auftakts der OÖ Konzertreihe des Bruckner Orchester Linz im Brucknerhaus, wo Markus Poschner an diesem Abend die fünfte Sinfonie von Ludwig van Beethoven dirigierte.

Die Bruckneruniversität verleiht Honorarprofessuren an Persönlichkeiten aus dem Kunst- oder Wissenschaftsbetrieb, die der Universität in besonderer Weise verbunden sind. Gleich auf vielfache Weise trifft diese Verbundenheit auf Markus Poschner zu. So blicken die beiden Institutionen mit internationaler Strahlkraft bereits auf eine jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit in der Orchesterakademie oder etwa im Bereich der
Musikvermittlung zurück.

So ist die Ernennung Poschners für Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, der dem Universitätsrat der Bruckneruniversität vorsitzt, „ein logischer Schritt, der dieser langen und intensiven Zusammenarbeit von Bruckneruniversität und Bruckner Orchester einen würdigen Ausdruck verleiht. Diese Honorarprofessur wäre als Ehrensache aber zu wenig. Wir
freuen uns daher auf das Brucknerlabor, das Anfang nächsten Jahres als gemeinsame Spurensuche beginnen wird und das wegweisend in das Brucknerjahr 2024 zeigt.“


Rektorin Ursula Brandstätter begrüßt ebenso die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen dem Bruckner Orchester Linz und der Bruckneruniversität und begründet die Vergabe der Honorarprofessur an Markus Poschner auch mit seiner Vorbildwirkung für die Studierenden: „Ich freue mich sehr, dass uns Markus Poschner die Ehre gibt, eine Honorarprofessur an der Bruckneruniversität anzunehmen. Er ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit, der mit seiner unbedingten Leidenschaft für Musik und die Vielfalt musikalischer Sprachen ein Vorbild für innovative Herangehensweisen an künstlerisches Schaffen ist.”

In Vorbereitung auf das Brucknerjahr 2024 sollen nun die von Markus Poschner ausgehenden Impulse einer Neuinterpretation Bruckners für die Universität als Ausbildungsinstitution aufgegriffen und das damit verbundene Konzept einer reflektierenden Aufführungspraxis in der Ausbildung verankert werden, erläutert Brandstätter weiters die künftigen gemeinsamen Pläne. Das „Brucknerlabor” ist der erste dieser Pläne.

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