Musiktheaterstudio der Anton Bruckner Privatuniversität

Das Musiktheaterstudio an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz hat sich zum Ziel gesetzt, Gesangsstudent/innen im künstlerischen Masterstudium eine professionelle Unterstützung und Ausbildung für den Beruf des Opernsängers anzubieten.

Aus der langjährigen Projektarbeit des Institutes für Gesang und Musiktheater ist das Musiktheaterstudio entstanden. Es vereint alle musikdramatischen Veranstaltungen und kooperiert mit all seinen Partnern.

Einen wesentlichen Bestandteil bilden die Opernproduktionen, die von Kinderoper über Barockoper bis hin zur zeitgenössischen Oper reichen.

Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass die Studierenden eine umfangreiche Ausbildung im dramatischen Unterricht bekommen und ihren Stimmen entsprechend besetzt werden.

 

 

Aktuelle Produktionen

Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte für Kinder und jene, die es gelieben sind (2019)

Die beliebte "Zauberflöte für Kinder und jene, die es geblieben sind", in neuer Regie, romantischen Kostümen und mit den jungen Solistinnen und Solisten des Musiktheaterstudios der Anton Bruckner Privatuniversität.

Nach über 100 Vorstellungen nah und fern, zwischen 2013 und 2015 und vielen Nachfragen einer Fortsetzung inszeniert Peter Pawlik das Meisterwerk von W. A. Mozart als idealen ernsten Opernbesuch für die jüngsten Gäste, aber auch als kurzweiligen Tipp für die ganze Familie. Geeignetes Altersspektrum 3 - 93 Jahre.

Regie Peter Pawlik
Bühne Peter Pawlik / Anna Lienbacher
Kostüme Anna Lienbacher

Klavier Yoko Takahashi/ Sigurd Hennemann

Aros Quartett
1. Violine Elisabeth Köstler
2. Violine Salome Roithinger
Viola Dusan Markovic
Violoncello Ema Vranes
Flöte Enrico Coden

Sarastro Miroslav Mehandzhiev / Klaus Wetzlinger
Königin der Nacht Nicole Lubinger/ Paulina Horajska (nur Bad Hall)
Tamino Juhyuk Kim / Domen Fajfar
Pamina Hanyi Jang / Annina Wachter
Papageno Masahiro Yamada / Navid Taheri
Papagena Maria Frauscher/ Martha Matscheko
Monostatos Tsuji Hibiki/ Raphael Trimmel
1. Dame Lenka Jombikova/ Yuka Fukuda/ Wooyoung Bae
2. Dame Willemijn Spierenburg/ Mariana Pedrozo/ Simone Nowak
3. Dame Valentina Jerenec/ Anna-Maria Nunzer

Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml
Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml
Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml
Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml
Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml
Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml
Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml
Zauberflöte 2019 (c) Valentin Blüml

Georg Friedrich Händel: Alcina (2018)

Opernproduktion der Anton Bruckner Privatuniversität
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Sonderveranstaltungen
Spielstätte BlackBox Musiktheater
Dauer 02 Std. 00 min.

Stückinfo

Eine einsame Insel, auf der die schöne Zauberin Alcina herrscht, ist der Schauplatz dieser Oper. Bradamante ist auf der Insel gelandet, um ihren Verlobten Ruggiero zu finden, der mittels Zauberkunst Alcina rettungslos verfallen ist.

In den drei Akten dieser Oper werden wir Zeugen eines Kampfes um Liebe, Wahrheit und Charakterstärke, der in seiner Symbolhaftigkeit heute noch genauso aufregend ist wie anlässlich der Londoner Uraufführung vor bald 300 Jahren: „Ihre Majestäten beabsichtigen heute Abend die Oper in Covent Garden zu besuchen und man hört, die neue Oper von Herrn Händel übertreffe alle seine derartigen Kompositionen.“ (Daily Post, 16. April 1735)

Musikalische Leitung Sigurd Hennemann
Inszenierung Peter Pawlik
Bühne Peter Manhartsberger
Kostüme Anna Lienbacher

Alcina, eine Zauberin Akine Matsumoto, Maria Frauscher
Ruggiero, ein Ritter Willemijn Spierenburg, Hibiki Tsuji
Morgana, Alcinas Schwester Makoto Yoshizawa
Bradamante, Ruggieros Braut Sinja Maschke
Oronte, Heerführer Alcinas Juhyuk Kim, Domen Fajfar
Melisso, Bradamantes Vertrauter Thomas Schneider, Seunggyeong Lee

Instrumentalensemble der Anton Bruckner Privatuniversität

Opernproduktion Alcina
Opernproduktion Alcina
Opernproduktion Alcina
Opernproduktion Alcina

Georg Friedrich Händel: Xerxes (2017)

Opernproduktion Xerxes
Opernproduktion Xerxes

Oper in drei Akten nach einer Vorlage von Niccolò Minato und Silvio Stampiglia
Produktion des Musiktheaterstudios
29. und 30. April 2017 in den Linzer Redoutensälen
5. und 6. Mai 2017 im Stadttheater Bad Hall
Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer 90 Minuten

Stückinfo 
Händels drittletzte Oper rund um die amourösen Verstrickungen des antiken König Xerxes hat nicht zuletzt mit der Arie „ombra ma fui“ große Berühmtheit erlangt. Georg Friedrich Händels Spätwerk (Uraufführung 1738) rund um den namensgebenden Despoten ist mit elektrisierender Musik gespickt, seine zwiespältigen Charaktere erstaunlich modern. Mitreißend loten sie im Mit- und Gegeneinander die Abgründe zwischen Liebe und Hass, zwischen der Diktatur und der Freiheit aus. 

So ist Xerxes in seiner Kombination von Dramatik und Absurdität, von ererbtem Machtbesitz und persönlichem Widerstand spannend bis zur letzten Note. 

Xerxes, neben Julius Caesar heute eine der meist gespielten der 42 Opern von Händel, wurde im April 1738 in London uraufgeführt und wurde trotz dem heute so berühmten Largo „Ombra mai fu“ zu einem Misserfolg. 

Dem damaligen Publikum fehlten die großen Dacapo Arien, denn viele Arien sind einteilig und kurz.

Jedoch ist Händels Xerxes eine beständige und heitere Oper, die zwischen Komödie und Tragödie wandelt, wobei die Musik sehr klar die Emotionen ihrer sehr menschlichen Charaktere zum Ausdruck bringt.

Inhalt:

In seinem, im Hinterland gelegenen Heerlager, schwärmt der emotional instabile Xerxes von der Schatten spendenden Lieblichkeit eines Baumes. Als er aus der Ferne die Stimme einer Unbekannten singen hört, verliebt er sich gleich in die Besitzerin dieser Stimme, obwohl er sie noch nie gesehen hat. Erst will er sie zu seiner Geliebten machen, dann doch lieber gleich heiraten. 

Dieser Entschluss zieht Probleme nach sich. Zum einen ist Xerxes bereits verlobt und zwar mit einer fernen Königstochter namens Amastre. Zum anderen hat sein Bruder Arsamenes bereits ein leidenschaftliches Liebesverhältnis mit der schönen Sängerin, mit Romilda. 

Um die Angelegenheit zusätzlich zu komplizieren, ist Romildas Schwester Atalanta ebenfalls in Arsamenes verliebt und bereit, ihn ihrer Schwester mit allerlei Tricks auszuspannen. 

Wem das noch nicht verwickelt genug ist, wird sich freuen zu erfahren, dass sich Xerxes‘ Verlobte Amastre als Mann verkleidet in seinem Heer verdingt hat, um dem Geliebten, dem sie zu Recht nicht ganz traut, unerkannt näher zu sein. 

Und damit sind bereits alle Zutaten angerichtet, die eine typisch barocke Verwechslungs-, Liebes- und Rachegeschichte ausmachen und die Händel zu einer Fülle sensationeller Melodien inspiriert haben. 

Viel Vergnügen!

Leitung 

Musikalische Leitung & Cembalo, Thomas Kerbl
Musikalische Einstudierung & Korrepetition, Sigurd Hennemann, Oksana Kuzo, Yoko Takahashi, Sergey Kim
Inszenierung, Peter Pawlik
Kostüme, Susanne Kerbl 
Maske, Anita Bachl

Besetzung 

Xerxes, König von Persien Juhyuk Kim (05. Mai) / Markus Stumpner (06. Mai)
Arsamenes, Geliebter Romildas Domen Fajfar
Amastre, Xerxes Braut Mariana Pedrozo (05. Mai) / Katrin Hubinger (06. Mai)
Romilda, Tochter Ariodates Makoto Yoshizawa (05. Mai) / Kie Kanazawa (06. Mai)
Atalanta, Tochter Ariodates Akine Matsumoto
Ariodate, Hauptmann von Xerxes Navid Taheri (05. Mai) / Thomas Schneider (06. Mai)
Elviro, Arsamenes‘ Diener Miroslav Mehandzhiev

Pöstlingbergquartett der Anton Bruckner Privatuniversität:
Violine 1 Veronika Tief
Violine 2 Maria Elisabeth Köstler
Viola Lucia Schwendinger 
Violoncello Gunther Skala, Beatriz González-Crespo