Symposien

Symposium Eduard Steuermann und die Aufführungspraxis der Wiener Schule / 15.-17.11.2018

Künstlerisch-wissenschaftlicher Kooperation der Abteilungen für Tasteninstrumente (Till A. Körber) und das Institut für Theorie und Geschichte (Lars E. Laubhold).

Während das Symposium sich dem Leben und Werk Steuermanns widment, der neben seiner pianistischen Tätigkeit auch als Lehrer und Komponist von Rang wirkte, soll in zeitlicher Verschränkung dazu Steuermanns Oeuvre im Kontext der bekannteren Komponisten der Wiener Schule einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Projektpartner

Till Körber Initiator, Advisor und Koordination der künstlerischen Beiträge
Anton Voigt, Advisor
Lars E. Laubhold Projektplanung und Koordination der wissenschaftlichen Beiträge

Symposium .. under control of MUSIC | MUSIC under control of .. Composing (in) digital worlds / 6.-10.9.2018

Wie schon in den beiden vergangenen Jahren, plant das Institut für Komposition und Dirigieren eine umfassende Kooperation mit dem Ars Electronica Festival. Das Festival wird 2018 vom 6. -10.9. stattfinden.
Im Zentrum des Symposiums wird wieder das Sonic Saturday Symposium stehen, diesmal unter dem (Arbeits-)titel '.. under control of MUSIC | MUSIC under control of .. '.
Das Sonic Saturday Symposium ist ein Symposium unter Teilnahme internationaler KünstlerInnen und TheoretikerInnen, das sich primär an eine Zuhörerschaft aus den während des Festivals in Linz anwesenden Spezialistinnen im Bereich digitaler Musik aus aller Welt wendet. In den vergangenen beiden Jahren konnte sich das Symposium als digital music focus des Festivals bestens etablieren. Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit Enrique Tomás, einem Mitglied der neu gegründeten 'Tangible Music Group' (Leitung: Univ.Prof.Martin Kaltenbrunner) am Institut für Medien der Kunstuniversität Linz organisiert. Umseitig finden Sie die Beschreibung des momentanen Planungstandes.

Projekt-Beteiligte:
Volkmar Klien - Projektleitung/Ansprechperson an der ABPU
Enrique Tomás - Forschungsmitarbeiter an der Kunstuniversität Linz im Bereich Tangible Music
Ko-OrganisatorInnen 'Sonic Saturday' / ABPU: Se-Lien Chuang, Andreas Weixler
Karin Harasser - Kunstuniversität Linz
Salomé Voegelin - Sound Arts, London College of Communication, Univ. of the Arts London, UK
Gerhard Widmer JKU, Institute for Computational Perception

Symposium Zur Geschichte von Hackbrett und Salterio / März 2018

Das Musikinstrumentenmuseum Schloss Kremsegg bewahrt in seinen Beständen ein wertvolles Salterio von Antonio Battaglia. Das Museum nimmt dies zum Anlass im März 2018 mit einem Symposium zur Geschichte dieser Instrumentengattung ein Forum für die Spezialisten dieses Instrumentes (Musiker und Forscher) zu bieten.

Das Symposium versteht sich als ein Forum, das einer verstreuten Community Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion neuester Erkenntnisse und Entwicklungen bieten will. Im Sinne einer fächerübergreifenden künstlerisch wissenschaftlichen Forschung finden sich unter den Referentinnen und Referenten Musikhistoriker und Organologen ebenso wie ausübende Künstlerinnen und Künstler, Instrumentenmacher und Restauratoren, die in Übersichtsdarstellungen zu Instrumentenbau und -gebrauch, zur Ikonographie oder zum Repertoire das Thema ebenso beleuchten wie in Fallstudien zu einzelnen Instrumenten oder Musiker.

Projektpartner

Ao. Univ. Prof. Wolfgang Brunner, Initiator (Mozarteum Salzburg)
Lars E. Laubhold, wissenschaftliche Beratung (ABPU/Kremsegg)
Musikinstrumentenmuseum, Schloss Kremsegg

Symposium Ateliers zur Intermedialität choreographischer Praxen / 14.12.-16.12.2017

Die gegenwärtige Tanzszene ist mit einer Vielzahl von künstlerischen, theoretischen und historischen Wissensproduktionen befasst. Diese beziehen sich (mit einem noch immer kanonisierten und deshalb vorrangig narrativierten Forschungsverständnis) auf einen, wenn auch in¬zwischen als limitiert erkannten Archiv- und Technikbegriff.

Versuche, das „Archiv“ (mit seinen vermeintlich dauerhaften Dokumenten) bzw. die „Technik“ (mit ihren normativen Qualitäten) durch die Befassung mit dem a-materialen „Repertoire“ (als Reservoir verkörperter Praktiken oder verkörperten Wissens) zu erweitern, erregen zwar Wahr-nehmungstheoretische Aufmerksamkeit, jedoch erweist sich die Übersetzung dieser Aufmerksamkeit in methodo¬logisch überzeugende Verfahren als problematisch – wohl weil es keine verbindlichen Strategien gibt (oder geben kann?), wie sich das dazu notwendige Praxiswissen, d.h. hier vor allem: das Tänzer*innen-/Performer*innenwissen, integrieren oder gar diskursivieren ließe. 

In diesem Zusammenhang wäre zu diskutieren, welche methodologische Rolle eine tänzerisch/performativ verstandene Intermedialität spielt, die die archivierten Daten sowie die normierten Tanztechniken als Medien, als vom Körper distanzierte, entfremdete Informationen akzeptiert, sie miteinander kombiniert, sie transformiert, überformt oder als Referenzsysteme verwendet. Und so als getanzte Partitur die immaterielle Lücke, den Durchgang/Übergang zum Körper ereignishaft re-materialisiert.Im Atelier richten deshalb Produzierende und Rezipierende von Tanzwissen ihre Blicke/Verkörperungen auf „choreographische Praxen“, d.h. auf den immer tänzerisch gefilterten mobilen, dynamischen Umgang mit Archiven, Repertoires und Performances, indem sie diese als  intermedial verwendbare „scores“ identifizieren.

Die in den einzelnen Ateliers thematisierten Intermedialitäten stellen selektive Beispiele dar: Sie verhandeln die Geschichte des Tastsinns (Karin Harrasser) eben¬so wie das Spektrum von Bewegungserfahrungen durch die Kinetographie Laban (Noëlle Simonet); sie machen die komplexen Handlungsverflechtungen während Probenprozessen deutlich (Katarina Kleinschmidt) und sie isolieren choreographische Strategien – in Laboratorien (Johannes Randolf) und bei der Verfertigung spezifischer Performances (Rose Breuss). Der Einfluss kulturgeogra¬phischer Kontexte auf intermediale Verfahren, Texte und Filme steht im Mittelpunkt alternativer Tanzgeschichten aus dem beginnenden 20. Jahrhundert (Gunhild Oberzau¬cher-Schüller und Kristina Köhler) in Europa sowie in der aktuellen exemplarischen Materialisierung japanischer Kör¬per in Mode (Jörg Wiesel) und Tanz (Romina Achatz).

Koordination: Rose Breuss und Claudia Jeschke

Symposium The scenical power of sound production / 5.12.2017

Im Rahmen des Festivals Leicht über Linz
Koordination: Carola Bauckholt

„Wirklich Neues entsteht aus der Behandlung des Materials, nicht so sehr aus dem Ansatz der Komposition” (M. Kagel)

Ausgehend von seinem Theater der Instrumente und Harry Partchs Klangkosmos werden vielfältige Entwicklungen im Bereich Komposition und Klangkunst und deren szenische Perspektiven beleuchtet.

Programm

11:00 Uhr
Instrumentenschöpfungen aus der Hand von Komponisten und Klangkünstlern
Hubert Steins (Köln) 

11:45 Uhr
Begreifbare Musik
Prof. Martin Kaltenbrunner (Kunstuniversität Linz, Institut für Medien)

12:30 Uhr
Schwingende Systeme und Performance splitting 42 für Cello mit Sonic-Motoren und Zuspielung
Michael Maierhof (Hamburg)

14:00 Uhr
Das Theater der Instrumente. Zur Materialästhetik bei Mauricio Kagel aus heutiger Sicht.
Prof. Dr. Mathias Rebstock (Berlin)

15:00 Uhr
Extended Voice Techniques: Research by Practical Mechanics of the Mouth 
Jaap Blonk (Arnhem, NL)

Symposium Different Places - From broadcasting to transmitting to processing / 09.09.2017

A symposium at Anton Bruckner Private University celebrating 30 years of Ö1 Kunstradio
Im Rahmen des Ars Electronica Festivals 2017

As it did last year, on September 9th this year the Anton Bruckner University will join forces with the Ars Electronica Festival and Ö1 Kunstradio in organizing the Sonic Saturday symposium. On September 10th, Kunstradio will also celebrate its 30th anniversary with a live broadcast as part of the Ö1 Kunstsonntag from Ars Electronica’s big concert night at POSTCITY.

Ö1 Kunstradio was founded in 1987 by the art critic, curator and journalist Heidi Grundmann as a weekly program on Österreich 1, the cultural channel of Austrian state radio, ORF. Conceived as a space for radio art, almost from its beginnings this weekly program became much more than just that: one of its main functions became that of serving as a point of access for artists to both the means of production and transmission of ORF and the international exchange and cooperation infrastructure of national public radio worldwide (mainly through the Ars Acustica group at the European Broadcasting Union—EBU).

In 1995 a group of artists created KUNSTRADIO ON LINE (http://kunstradio.at) as a means for announcing and archiving the weekly program as well as an another place for radio art. In 1996 KUNSTRADIO ON LINE began streaming not only the projects scheduled for the weekly program slot but also the occasionally rather extensive, potentially even perpetual on-line elements of innovative networked radio-art projects, which soon started to be referred to as “on air—on line—on site”. From the early 90s, artists made use of KUNSTRADIO’s infrastructure to produce innovative, networked radio art projects, modeled—among others—on telecommunications projects from the turn of the 80s such as *The World in 24 Hours* conceived by Robert Adrian for Ars Electronica 82, Linz.

Kunstradio and the Ars Electronica festival share a long common history. Building directly on *The World in 24 Hours*, the *Horizontal Radio* project, for example, realized at the Ars Electronica festival 1995, aimed at extending the radio space from the strictly hierarchical to collaborative, process-based networks. The last 30 years have seen fundamental changes in media technologies with repercussions that are tangible in all aspects of life. With the advent and later ubiquity of network technologies we now view the concepts and artistic projects by the pioneers in media art from a rather different perspective.

Celebrating 30 years of Ö1 Kunstradio, in practice as well theory our symposium attempts to get individual contemporary positions to resonate with some of the milestone projects of Kunstradio’s longstanding history. How do these historic forms resonate in today’s media, social and radio spaces? Which of these ideas—futuristic, dystopian or utopian—are still relevant to artistic or theoretical approaches today?

The conference *Different Places* will be streamed live and documentedby Usmaradio, the radio station of the University of San Marino. www.usmaradio.org

Organising committee: Volkmar Klien (ABPU), Elisabeth Zimmermann (Ö1)

Symposion Zeichen Setzen / 08.-09. Juni 2017

Das 20. Jahrhundert stand im Zeichen des Zeichens. Dabei sind mehrere Wendungen, mehrere turns, zu verzeichnen: Eine Hinwendung zur sprachanalogen Strukturierung von außersprachlichen Zusammenhängen (Kultur als Text), die Entdeckung der Materialität der Zeichen in den Künsten und in den Wissenschaften im Spiel der Signifikanten, die Beobachtung von Wirksamkeiten des Sprachlichen (Wittgensteins Sprachspiele). Die Sprachzentriertheit ist in Kunst- und Kulturwissenschaften aus verschiedenen Perspektiven in Frage gestellt worden, wovon Bildwissenschaften, die Diskussion um embodied knowledge oder die Betonung der Rolle von Medien und Apparaten zeugen, aber die Frage nach dem Entstehen und der Wirksamkeit von Zeichen ist von anhaltender Virulenz. Wir möchten dem Wann / Wo / Wie der Zeichensetzung nachgehen. Was lässt eine Markierung oder Spur als Zeichen erkennen? Was sind seine ästhetischen, medialen, politischen Vorbedingungen? Was treibt KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, PhilosophInnen zur Vereindeutigung? Welche Rollen spielt das Setzen von Zeichen im Alltag der Kultur und in den Künsten?

Konzeption Kunstwissenschaft: Monika Leisch-Kiesl, KU Linz / Toni Hildebrandt, Universität Bern / Philosophie: Stephan Grotz/ Aloisia Moser, KU Linz / Kulturwissenschaft: Karin Harrasser, Kunstuniversität Linz / Zeitgenössischer Tanz: Rose Breuss / Claudia Jeschke, ABPU /

Veranstalter: Fakultät für Philosophie und für Kunstwissenschaft, Katholische Privatuniversität Linz / Abteilung Kulturwissenschaft, Kunstuniversität Linz,  IDA-Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität Linz

Referent/innen: Aloisia Moser, Artur Boelderl, Barbara Schrödl, Claudia Jeschke, Ilaria Hoppe, Karin Harrasser, Karin Krauthausen, Ludwig Jäger, Mariele Nientied, Mariella Greil, Michael Fuchs, Monika Leisch-Kiesl, Nikolaus Gansterer, Paul Feigelfeld, Rose Breuss, C., Sarah Sander, Sebastian Egenhofer, Sigrid Adorf, Stefan Schick, Thomas Macho, Toni Hildebrandt

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Symposion Gehörbildung neu denken / 12.-13. Dezember 2016

Gehörbildung neu denken - Universitäre Bildungsziele und Erfordernisse der Berufspraxis im jeweiligen Studienfach

  • Impulsreferat 1: Benjamin Lang: “Gehörbildung als kreatives Mittel zum Verstehen von Musik”
  • Impulsreferat 2: Doris Geller: “Intonationshören”
  • Impulsreferat 3: David Mesquita “Historische Solfeggi und ihr Praxisbezug heute”
  • Impulsreferat 4: Violaine de Larminat “Gehörbildung für Berufsmusiker: wie, womit und wofür?” / Andrè Stärk „E-Learning – Möglichkeiten und Chancen“, Diskussion

Ursula Brandstätter, (Rektorin ABPU), Benjamin Lang (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin), Doris Geller (Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim), David Mesquita (Schola Cantorum Basiliensis), Violaine De Larminat (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Birgit Kastenhuber (OÖ Landesmusikschulwerk), Helmut Schmidinger (Kunstuniversität Graz), Andrea Kadic (Akademie für Begabtenförderung), Diemut Anna Köhler-Massinger (Hochschule für Musik und Theater München) André Stärk (Hochschule für Musik Detmold)

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Symposion Music with Real / 6. Dezember 2016

Music with the Real: New contexts for sound and image in performance and composition
Vorträge - Performances - Diskussion

Kuratiert von Carola Bauckholt in Kooperation mit dem Norwegian Artistic Research Programme

Im Rahmen des Festivals „Leicht über Linz - Freie Sicht auf neue Klänge"

Das künstlerische Forschungsprojekt Music with the Real entspringt der aktuellen kritischen Debatte über Musik, Ästhetik und Digitalisierung und zielt auf die Entwicklung kompositorischer und aufführungsbezogener Praktiken für cross-media Werke, die auf audiovisuellen Zuspielungen basieren. Beleuchtet wird die Wechselwirkung von Kunst und Alltag. Wie fließen Klänge und Bilder des Alltags in die Musik ein und umgekehrt. Wo findet die Kunst statt?

Referent/innen: Ursula Brandstätter (Rektorin der ABPU) , Håkon Stene (Percussionist, Oslo) , Henrik Hellstenius (Kompositionsprofessor, Oslo), Johannes Kreidler (Komponist, Berlin), Christa Brüstle (KUG Graz), Volkmar Klien (ABPU), Christa Sommerer (InterfaceCulture, Kunstuni Linz), Andreas Weixler, Se-Lien Chuang

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Symposion „Ja, natürlich..." - Naturalezza/Simplicité / 20.-21.04.2016

Naturalezza/Simplicité: Natur und Natürlichkeit im 18. Jahrhundert und auf der Musiktheaterbühne der heutigen Zeit

In Kooperation mit der Universität Salzburg

Natürlichkeit als Gegenposition zum als manieriert empfundenen Affektensystem des Barocks kennzeichnete das Lebensgefühl, aber auch die Kunstästhetik des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Darunter subsumierte einerseits die Idee der Nachahmung der Natur, andererseits die „edle Einfalt“ des antiken Vorbilds als ästhetisches und moralisches Prinzip. Für das Theater forderte der Theoretiker Francesco Algarotti sämtliche szenischen Elemente – Musik und Text, Darstellungsweise und Bühnenbild – an der Natur zu orientieren. Jean-Jacques Rousseau setzte sein Ideal „zurück zur Natur“ in seinem Musiktheaterwerk Le Devin du village (1752) um: Höfischer Dekadenz hielt er das einfache Leben auf dem Lande entgegen. Doch gerade die französische Opernkritik monierte auch die zu große Annäherung an das Vorbild der Natur als dem Prinzip der Kunst zuwider und sprach sich für eine idealisierte, überhöhte Form ihrer Inszenierung aus. Ausgangspunkt des Symposiums ist daher die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Natur im Musiktheater des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Die Bedeutung, der Wandel und die Funktionen, die der Begriff zu den verschiedenen Zeiten als Rezeptionsphänomen und Neuinterpretation durchlief, wird darüber hinaus im Rahmen der Veranstaltung fokussiert.

Referentinnen: Dr. Vera Grund (Moderation), Prof. Jörg Halubek (Musikhochschule Stuttgart), Univ.Doz. Dr. Claire Genewein (ABPU und Zürcher Hochschule der Künste) Univ.Doz. Dr. Hans Georg Nicklaus (ABPU), Prof. Dr. Rebecca Grotjahn (Universität Paderborn und Hochschule der Künste Detmold), Prof. Dr. Nils Grosch (Universität Salzburg), Prof. Dr. Claudia Jeschke (Universität Salzburg), Univ. Prof. Rose Breuss  (IDA, ABPU)

Rahmenprogramm: 

  • "La Banda Furiosa“: Studierende des Instituts für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis, Tänzer/innen des Institute of Dance Arts (IDA)
  • „Aufklärung, meine Herren!“: Studierende des Instituts für Schauspiel, Regie: Joachim Rathke
  • Lecture Performance: Wolfgang Schlögl („I-Wolf“, ehem. Mitglied der Sofa Surfers): Künstlichkeit und Authentizität in der zeitgenössischen Musikproduktion - von „Field recordings“ bis zum Popsong.

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Symposion Instabile Wissensfelder / 21.-22. Jänner 2016

Instabile Wissensfelder - Lecture/Performances als Suchbewegungen einer ‚zeitgenössischen‘ Tanzforschung

Unter der Prämisse von Sagen/Zeigen widmet sich das Symposium der Erkundung von Tanzwissen als instabilem Wissensfeld vor allem durch den Fokus auf von gängigen Berufspraktiken des Tanzes unabhängigen, d.h. verschiebbaren, zur Desintegration fähigen Aspekte – sie lassen sich ‚in motu‘, also durch die performativen Aktionen selbst, in der Kollusion bzw. Kollision mit epistemologischem Wissen ent-decken: In der bewussten Ermittlung von den bislang wenig erforschten Leerstellen zwischen praxisorientierten Verfahren (kodifiziert als traditionelle Techniken, Stile) und von akademisch disziplinierten Wissensproduktionen (wie sie Tanzwissenschaft und Tanzhistoriographie leisten) entstehen die Zwischenräume, die produktive Transfers und Interferenzen von Historie und Gegenwart, von Produktionspraxen zwischen Choreographen und Tänzern, von der Unmittelbarkeit des Tanzens und seiner Vermittlung zulassen. Diese instabilen, nicht ‚gesicherten‘ und gültig abgegrenzten Recherchen eröffnen bisher unterschätzte Möglichkeiten für die Verbindungen von / Transfers zwischen den verschiedenen Wissensproduktionen im Tanz.

Referentin/innen: Univ. Prof. Dr. Ursula Brandstätter, Rektorin der ABPU / Prof. Ingrid Borchardt, Professorin für Modernen Tanz, Improvisation und Kindertanz  (1989 -2012 Palucca Hochschule für Tanz Dresden) /  Rose Breuss, Professorin für Movement Research, Leiterin Institute of Dance Arts der ABPU / Dr. Sandra Chatterjee, Forschungsassistentin, FB Kunst-, Musik-und Tanzwissenschaft Universität Salzburg; freischaffende Tänzerin / Scott deLahunta, co-director Motion Bank, research assignments at Centre for Dance Research, Coventry University, England, as well as at Motion.Lab, Deakin University, Melbourne / Ingo Diehl, Professor für zeitgenössische Tanzpädagogik, Leiter MA Contemporary Dance Education, MA CoDE, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt / Bruno Genty, Tänzer und Universitätslehrer für zeitgenössischen Tanz, IDA – Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität, Linz / Univ.Prof. Dr. Karin Harrasser, Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz

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Symposion „Wirklich Neues?" / 20. November 2015

Symposion im Rahmen des Fest Neue Musik

Thomas Daniel Schlee, Gastvortrag | Constanze Wimmer, Moderation
Im Anschluss Diskussion mit oberösterreichischen Komponist/innen

Rahmenprogramm:

  • Studio Fugu Ensemble für zeitgenössische Musik
    Werke von Tristan Murail, Karlheinz Essl und Toshio Hosokawa
    Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität
    Alexander Quasniczka, Dirigent | Amir A. Ahmadi, Koordination
  • ZYKLO-MOBILE MUSIK für diverse Besetzungen und Live-Elektronik
    Kleine Stücke von neun Komponisten erklingen im ganzen Hause verteilt, jeweils für sich, ehe sie sich schließlich im großen Saal begegnen – und gemeinsam eine Symphonie bilden, bei welcher die Musizierenden aus ihren verschiedensten Materialien gleichsam in ein musikalisches Gespräch kommen, von der Live-Elektronik
    geführt, provoziert, gestört, unterstützt, verzaubert…
    Seyed Amir Abbas Ahmadi | Samuel Chase | Hassan Zanjirani Farahani | Erland Maria Freudenthaler | Rudolph Jungwirth | Till Alexander Körber | Rahi Younessi Sinaki | Gregor Storf | Andreas Weixler
    Begegnung: ZYKLO-MOBILE MUSIK
    Studierende und Lehrende der ABPU | Till Alexander Körber, Koordination
  • Invisible Drives
    Zum 3. Mal präsentieren Studierende der Kunstuniversität Graz (Komposition der ABPU und PPCM/Performance Practice in Contemporary Music) und der Anton Bruckner Privatuniversität Linz (Zeitgenössischer Tanz) Ergebnisse ihrer künstlerischen Zusammenarbeit. Das Projekt wurde 2013 von Rose Breuss (Choreographie) und Clemens Gadenstätter (Komposition) initiiert und fokussiert das künstlerische Potential für unterschiedliche Ansätze der Zusammenarbeit aus den Sparten zeitgenössische Musik und Tanz.

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Symposion "Das Offene und das Geschlossene" / 21. November 2014

Im Rahmen des Fest Neue Musik in Kooperation mit der IGNM Oberösterreich

Nina Polaschegg, Gastvortrag
Im Anschluss Diskussion mit den oberösterreichischen Komponist/innen Tanja Brüggemann, Peter Ablinger, Gerald Resch und Reinhard Fuchs
Constanze Wimmer, Moderation

Rahmenprogramm: Porträtkonzert Johannes Berauer, Konzert mit Lennart Dohms und Studierenden der ABPU, österreichisches ensemble für neue musik, Porträtkonzert Rudolf Jungwirth

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Symposion „Das Offene und das Geschlossene" / 22. November 2013

Im Rahmen des Fest Neue Musik

  • Veins III für sieben Instrumentalisten von Daniel Hochreiter
    Dirigent: Alexander Quasniczka
  • Kurzreferat von Prof. Dr. Gunter Schneider: „Neue Musik im Unterricht im Spannungsfeld zwischen freier Improvisation und hermetischen Systemen“
  • Im Anschluss Podiumsdiskussion mit den oö Komponist/innen Tanja Brüggemann, Christoph Cech, Irene Kepl, Georg Nussbaumer, Helmut Schmidinger, Balduin Sulzer und Gunter Waldek
    Moderation: Norbert Trawöger
  • Rahmenprogramm: Großes Bläserensemble der ABPU
    Weitere Mitwirkende:
    Marina Brankovic – Violine,  Eva Hubner – Kontrabass, Swana Schraml – Klarinette, Carlo Lionetti – Fagott, Maximilian Matschedolnig – Trompete,  Christian Dumphart – Posaune, Sun Yi – Schlagwerk, Dirigent: Alexander Quasniczka

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Tagung „Kulturen. Vermitteln. Musik." / 21.-23. Juni 2013

Kulturen. Vermitteln. Musik. Interkultur und Integration als Querschnittsthemen der Musikvermittlung
Eine Tagung der Plattform Musikvermittlung Österreich

Ist Musik eine Sprache, die jede/r versteht oder wird Musik sozial und kulturell unterschiedlich definiert? Müssen Kulturen der Musik „übersetzt“ werden und wenn ja, von wem? 20% der Menschen, die in Österreich leben, weisen heute einen Migrationshintergrund auf, in den urbanen Ballungszentren ist der Prozentsatz noch wesentlich höher.  Die Tagung richtet sich an Musikvermittler/innen aller Kultur- und Bildungseinrichtungen in Österreich. In Vorträgen, interaktiven Diskussionsforen und Workshops sollen Erfahrungen und Zugänge zum Thema ausgetauscht und diskutiert werden. Die Tagung dient der Vertiefung aktueller Entwicklungen und gleichzeitig der Vernetzung der österreichischen Musikvermittler/innen.

Referent/innen: Erich Watzl (Vizebürgermeister Stadt Linz), Ursula Brandstätter (Rektorin ABPU), Constanze Wimmer (Lehrgangsleiterin „Musikvermittlung - Musik im Kontext“, ABPU), Hande Saglam (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie), Susanne Keuchel (Zentrum für Kulturforschung Bonn), Renald Deppe (ABPU), Erhard Mann (Netzwerk Musikpädagogik NÖ), Albert Landertinger (Bruckner Orchester Linz), Marie-Therese Rudolph (KulturKontakt Austria), Bettina Büttner-Krammer, Sofia Weissenegger, Österreichisches Volksliedwerk, Anne-Kathrin Ostrop (Musiktheaterpädagogin an der Komischen Oper Berlin), Rafael Neira-Wolf (Musiker, Mexiko/Österreich), Helmut Schmidinger (Komponist, Österreich), Ursula Sternberger (Musikschule der Stadt Linz, Projekt „Musikalischer Südwind“, Österreich) 

Rahmenprogramm: Premiere von „Heiße Sohlen“, Landestheater Linz im Rahmen von SCHÄXPIR, Facing The Artist – 2. ASSITEJ International Meeting

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Symposion A Week of Jazz, Jam and more / 16. Juni - 21. Juni 2013

Oberösterreich ist Jazzland, gleichermaßen der Tradition und der Innovation des Jazz, den zeitgenössischen Strömungen der improvisierten Musik verpflichtet. Als plausible Ursache, dass erstaunlich viele international renommierte Jazz/Pop/Rock-Künstler von Oberösterreich aus ihren Weg in die Welt fanden und finden, werden starke Zeichen auf dem Gebiet der Ausbildung gesetzt. Vom im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk österreichweit am dichtest angebotenen Jazz/Pop/Rock-Unterricht bis zum JIM, dem Institut für Jazz und improvisierte Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, spannt sich ein beeindruckendes Netzwerk.   

Referentin/innen: Christoph Cech & Manfred Paul Weinberger, Haig Yazdijan, David Tronzo, Jim Black, Peter Herbert, Helmut Schönleitner, Martin Stepanik, Skuli Sverrisson

Rahmenprogramm:  Konzert des Ensembleworkshops „Universal Village“ mit Haig Yazdijan und Helmut Schönleitner, Jim Black, Martin Stepanik, Konzert der Ensembleworkshops,  mit Jim Black, Skuli Sverrisson, Christoph Cech, Martin Stepanik u. Peter Herbert

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