Linzer Gespräche zur Kunst

Vorstellung des Notationsobjekts "Vom Festen, das Weiche" / 31. Mai 2017

Rektorin Ursula Brandstätter im Gespräch mit Christoph Herndler über das Notationsobjekt im Park der Bruckneruniversität

Im Rahmen der Linzer Gespräche zur Kunst stellte Rektorin Ursula Brandstätter das Notationsobjekt „Vom Festen, das Weiche" des Komponisten Christoph Herndler vor. Das von der OÖ Versicherung dankeswerter Weise zur Verfügung gestellte Objekt, das im Park der Bruckneruniversität Aufstellung gefunden hat, ist vielmehr Notation denn Skulptur: Notation als Schrift, die sich der Kriterien und Qualitäten des Dreidimensionalen bedient.   

„Notation ist Analyse; sie versucht zu erfassen, was sich ihr im flüchtigen Wesen des Klangs ständig entzieht. Die Größe dieses Notationsobjektes macht es selbst zu einem Zeichen, das sich nicht nur an den Kreis musikalisch gebildeter Interpreten richtet, sondern sich in seiner Lesbarkeit auch dem Außenstehenden öffnet," so Christoph Herndler über sein Objekt „Vom Festen, Das Weiche".

Zur Präsentation des Werks realisieren Studierende der Bruckneruniversität Kompositionen von Herndler, die zeigen, wie sich das Notationsobjekt auf unterschiedliche Art lesen und musikalisch deuten lässt.

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Gustav Mahler in Oberösterreich / 17. Mai 2017

Rektorin Ursula Brandstätter im Gespräch mit Franz Willnauer

Dass Gustav Mahlers berufliche Karriere über Leipzig, Budapest und Hamburg nach Wien und New York geführt hat, ist jedem Musikfreund geläufig. Dass sie in Oberösterreich – genau gesagt: im Kurtheater von Bad Hall – begonnen hat, wissen nicht einmal eingefleischte Mahler-Fans. Ebenso wenig ist bekannt, dass eines der letzten Konzerte, die Mahler auf europäischem Boden gegeben hat, in Linz stattgefunden hat. Doch nicht nur der Dirigent Mahler hat sich im jugendlichen Alter von 20 Jahren seine ersten Sporen in Oberösterreich verdient und ist hier als hochberühmter Hofoperndirektor noch einmal eingekehrt: Auch der Komponist Mahler hat, ähnlich wie sein verehrtes Vorbild Anton Bruckner, aus der oberösterreichischen Landschaft die Inspiration für sein Schaffen bezogen. In den Sommern der Jahre 1893 bis 1896 entstanden in seinem „Komponierhäuschen” in Steinbach am Ostufer des Attersees Teile seiner 2. und nahezu die komplette 3. Symphonie sowie einige seiner berühmtesten Wunderhorn-Lieder.

Franz Willnauers Vortrag fügt, unterstützt durch meist unbekannte Ton- und Bilddokumente, diese zahlreichen Details zu einem Gesamtbild des „oberösterreichischen Gustav Mahler” zusammen, das der wohlbekannten Mahler-Biographie einige neue Züge hinzufügen möchte. 

Studierende der Bruckneruniversität interpretieren Mahler-Lieder für Klavier und Gesang

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Was heißt komponieren? / 17. November 2016

Musikwissenschafter Friedrich C. Heller im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter

Rektorin Ursula Brandstätter geht im Gespräch mit dem Musikwissenschaftler Friedrich C. Heller der Frage nach, was „komponieren" angesichts der so unterschiedlich erscheinenden Musik des 19. und 20. Jahrhunderts eigentlich bedeutet. Dabei wird die Rolle der Vergangenheit beleuchtet: Spielt die Geschichte der Musik eine mitwirkende Rolle? Stehen Komponist/innen mit ihren künstlerischen Entscheidungen allein? Worauf können oder müssen sie sich berufen?  

Ein Impulsvortrag und das Gespräch mit den Interpret/innen werden dazu vielfältige Überlegungen bieten.

Studierende der Bruckneruniversität spielen Klaviertrios von Johannes Brahms und Wolfgang Rihm

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Kunst am Bau in der neuen Bruckneruniversität / 22. Juni 2016

Rektorin Ursula Brandstätter im Gespräch mit den Künstler/innen der Kunst am Bau-Projekte Anneliese Schrenk, Gabriele und Alois Hain sowie Peter Hauenschild und Georg Ritter

Die Bruckneruniversität versteht sich als ein lebendiger Ort der Begegnung mit Kunst. Im neuen Universitätsgebäude wurden im Rahmen der Initiative Kunst am Bau auch sechs angewandte künstlerische Projekte umgesetzt. Vier dieser Projekte, darunter die Wandgestaltung der drei Stiegenhäuser und der Brunnen im Park, wurden im Rahmen der Veranstaltung von den Kunstler/innen präsentiert.

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„Die Großkunst hinter sich lassen ...“ / 10. Dezember 2015

Komponist Friedrich Cerha, Doyen der Neuen Musik, im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter

Es habe ihn gereizt, einmal die „sakrifizierten Bereiche der ,Großkunst' hinter sich zu lassen“, um sich auf das von ihm als gefährlich bezeichnete Terrain der ,Kleinkunst’ zu begeben", so Friedrich Cerha. Der international renommierte österreichische Komponist nahm sich der Kunstform des Liedes an und begann Texte der Wiener Gruppe (u. a. Ernst Jandl, HC Artmann, Friedrich Achleitner) zu vertonen. Natürlich tat er dies auf seine ganz eigene Art und reizte, wie man es von ihm kennt, die traditionellen musikalischen Grenzen aus.

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Schönheit in der Musik / 15. Oktober 2015

Univ.Prof. Dr. Friedrich C. Heller im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter

Schönheit ist kein eindeutiger Begriff, wohl aber offenbar eine Erfahrung, die man im Leben immer wieder machen kann. In der Musik erscheint sie besonders gebunden an das Phänomen der Zeit, an die Erfahrung der Vergänglichkeit.

Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität präsentieren Werke von von Wolfgang Amadeus Mozart, Anton Webern und György Kurtág

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„Wer ist unser Publikum?" Transkulturelle Veränderungen im Konzertbetrieb / 18. Mai 2015

Dr. Christoph Becher (Geschäftsführender Intendant des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn und Orchesterintendant des RSO Wien) und Mag. Christian Denkmaier (stellvertretender Kulturdirektor der Stadt Linz) im Gespräch mit Rektorin Dr. Ursula Brandstätter

Unsere Bevölkerungsstruktur befindet sich im urbanen Raum in einem rasanten Wandel. In allen gesellschaftlichen Bereichen steigt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, in Oberösterreich leben derzeit bspw. 202.000 Personen mit Wurzeln im Ausland. Wie erleben Musikerinnen und Musiker diese Veränderungen, welche Konsequenzen zeigen sich im Konzertleben? Wie können und müssen Orchester, Ensembles, Konzertveranstalter und Kulturpolitik auf ein kulturell diverses Publikum reagieren?

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Kreativität in Kunst und Wissenschaft / 19. November 2014

Quantenphysiker Anton Zeilinger und Chefdirigent Franz Welser-Möst im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter

Die Suche nach Neuem steht im Zentrum allen wissenschaftlichen und künstlerischen Schaffens. Gängige Ansicht ist, dass, während Wissenschaftler/innen nach immer neuen Möglichkeiten suchen, etwas zu verstehen, Künstler/innen nach neuen Möglichkeiten suchen, etwas zu gestalten. Im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter hinterfragen Anton Zeilinger und Franz Welser-Möst, zwei renommierte
Vertreter aus Wissenschaft und Kunst, diese Ansicht und welche besondere Rolle die Kreativität in Wissenschaft und Kunst spielt.

Musikalische Gestaltung: Christoph Sietzen und Kai Strobel, Schlagwerk

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Oberbank.

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Der Einfluss von Musik auf das Gehirn / 23. Juni 2014

Neurowissenschafterin Dr. Manuela Macedonia (Johannes Kepler Universität Linz) im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter

Sollen Menschen ein Musikinstrument lernen? Die Antwort aus neurowissenschaftlicher Sicht lautet: Ja! Im Kindesalter fördert Musizieren die Entwicklung der Muttersprache, begünstigt das Erlernen von Fremdsprachen und unterstützt die Entwicklung der so genannten „kognitiven Kontrolle“, eines Mechanismus, den wir im Alltag für Multitasking-Aufgaben brauchen. Blicken Sie in die Verarbeitung von Musik im Gehirn und erfahren Sie wie Musik in jungen Jahren unser Denkorgan in seiner Anatomie und seinen Funktionen prägt bzw. stärkt, aber auch das Gehirn alternder Menschen vor Krankheiten schützt.

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Lebensmittel Schall: Der Mensch als zoon akustikon / 9. Dezember 2013

Impulsvortrag von Peter Androsch

Im Anschluss Gespräch des Künstlers mit Rektorin Ursula Brandstätter

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Buchpräsentation: Erkenntnis durch Kunst / 3. Juni 2013

Reinhard Kannonier (Rektor der Kunstuniversität Linz) und Christoph Herndler (Komponist) im Gespräch mit Rektorin Ursula Brandstätter

Buchpräsentation und Diskussion: Ursula Brandstätter: Erkenntnis durch Kunst. Theorie und Praxis der ästhetischen Transformation. Böhlau-Verlag, Köln 2013

Musikalische Gestaltung durch Studierende der Bruckneruniversität

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