Fachbereich Tanzforschung

Forschungsprojekte

ProjekttitelTagung Zeichen Setzen
Kooperationspartner

Fakultät für Philosophie und für Kunstwissenschaft (Katholische Privat-       Universität Linz)

Abteilung Kulturwissenschaft (Kunstuniversität Linz)

IDA – Institute of Dance Arts (Anton Bruckner Privatuniversität Linz).

OrtLinz (Kunstuniversität Linz, Katholische Privat-Univeristät Linz, Anton Bruckner Privatuniversität)
Zeitraum08.-10. Juni 2017
Beschreibung

Das 20. Jahrhundert stand im Zeichen des Zeichens. Seit Ferdinand de Saussure sind mehrere Wendungen, mehrere turns zu verzeichnen: Eine Hinwendung zur sprachanalogen Strukturierung von außersprachlichen Zusammenhängen (Kultur als Text), die Entdeckung der Materialität der Zeichen in den Künsten und in den Wissenschaften im Spiel der Signifikanten, die Beobachtung von Wirksamkeiten des Sprachlichen (Wittgensteins Sprachspiele).
Ist die Sprachzentriertheit in Kunst- und Kulturwissenschaften aus verschiedenen Perspektiven in Frage gestellt worden, wovon Bildwissenschaften, die Diskussion um embodied knowledge oder die Betonung der Rolle von Medien und Apparaten zeugen, ist die Frage nach dem Zeichen dennoch von anhaltender Virulenz.
Dabei fragt die geplante Tagung nicht nach dem Was des Zeichens, sondern nach dem Wann / Wo / Wie der Zeichensetzung. Was lässt eine Markierung oder Spur als Zeichen erkennen? Was sind seine ästhetischen, medialen, politischen Vorbedingungen? Was treibt KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, PhilosophInnen zur Vereindeutigung? Welche (unterschiedlichen) Rollen spielt das Setzen von Zeichen im Alltag der Kultur und in den Künsten? Den künstlerischen Bezugspunkt der Tagung bildet die Zeichnung, erweitert um das Medium des Tanzes. Wir beobachten und analysieren das Setzen von Zeichen als Prozess, als Technik und als politische Strategie.
Jedes Panel der Tagung umfasst vier bis fünf aktive BeiträgerInnen in den Rollen der Moderation, des Vortrags und der Response rund um eine Fragestellung.
Die theoretischen Konzentrationspunkte werden erweitert durch und durchdrungen von künstlerischen und praktischen Zugängen wie einem Workshop zur Gebärdensprache, einer Tanz-Performance, einer Aufführung der Zeichen, einer zeichnerischen Begleitung und einer Ausstellung.

Konzeption
Kunstwissenschaft: Monika Leisch-Kiesl, KU Linz/Toni Hildebrandt, Universität Bern
Philosophie: Stephan Grotz/Aloisia Moser, KU Linz
Kulturwissenschaft: Karin Harrasser, Kunstuniversität Linz
Zeitgenössischer Tanz: Rose Breuss, ABPU Linz

KontaktUniv.Prof. Rose Breuss
rose.breuss@bruckneruni.at
Projekttitel  Symposium „Instabile Wissensfelder“
Kooperationspartner

Anton Bruckner Privatuniversität: Institute of Dance Arts

Fachbereich Kunst-, Musik-und Tanzwissenschaft, Universität Salzburg

Centre for Dance Research, Coventry University, England

Motion Lab, Deakin University, Melbourne

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt

Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz

Ort

Linz
21. und 22.01.2016

Beschreibung

Unter der Prämisse von Sagen/Zeigen widmet sich das Symposium der Erkundung von Tanzwissen als instabilem Wissensfeld vor allem durch den Fokus auf die von gängigen Berufspraktiken des Tanzes unabhängigen, d.h. verschiebbaren, zur Desintegration fähigen Aspekte

Kontakt Univ.Prof. Mag. Rose Breuss
rose.breuss@bruckneruni.at  
Projekttitel „Tanz und Migration“ – Dance and Migration
Kooperationspartner Anton Bruckner Privatuniversität: Institute of Dance Arts

Fachbereich Kunst-, Musik-und Tanzwissenschaft, Universität Salzburg im Rahmen des FWF – Projekts „Tanz und Migration“, Austrian Science Fund (FWF): WKP 32 

Ort

Linz

Laufzeit

30.6. und 1.7.2016

 

Beschreibung

Im Mittelpunkt stehen tänzerische migratorische Praxen und Projekte, die eine Auseinandersetzung mit kultureller und ästhetischer Vielfalt aktuell thematisieren.

Kontakt

Univ.Prof. Mag. Rose Breuss
r.breussbruckneruniat 

Projekttitel  „Karin Waehner (1926-1999): Eigensinnig  in Zwischenräumen“ -  Heide Lazarus
Kooperationspartner Anton Bruckner Privatuniversität: Institute of Dance Arts 

Ort

Dresden / Linz / Berlin

Laufzeit

2017 - 2018

 

Beschreibung

Generationsübergreifende Weitergabe von moderner Tanzpraxis und Tanzwissen, Trans- und Internationalisierung des künstlerischen und pädagogischen Arbeitens sowie die Migrationsbewegungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Europa. Das Projekt will Vergangenheit und Gegenwart verbinden: Eines der letzten Stücke Waehners, das Solo "celui sans nom", wird nicht nur rekonstruiert und weitergegeben, sondern zudem zu einem Trio erweitert. Darüber hinaus wird es in eine Lecture Performance eingebettet, die die künstlerischen Prinzipien der Choreografin untersucht und künstlerische Migrationsbewegungen in inner- und außereuropäischer Dimension thematisiert. Zu sehen sein wird der Gesamtabend im März 2018 im Dock 11 Berlin sowie im Mai 2018 im Rahmen der TANZWOCHE Dresden. 

http://tanzfonds.de/projekt/dokumentation-2017/karin-waehner-1926-1999-eigensinnig-in-zwischenraeumen-2/

http://tanzfonds.de/en/project/documentation-2017/karin-waehner-1926-1999-eigensinnig-in-zwischenraeumen/

Informationsfolder 

Kontakt

Annette Lopez Leal
Bruno Genty