Fachbereich Interpretationsforschung

Forschungsprojekte

Projekttitel „Naturalezza/Simplicité“: Natur und Natürlichkeit im 18. Jahrhundert und auf der Musiktheaterbühne der heutigen Zeit.
Kooperationspartner

Anton Bruckner Privatuniversität: Institut für Alte Musik

Universität Salzburg: Abteilung f. Musik und Tanzwissenschaft

Musikhochschule Stuttgart

Zürcher Hochschule der Künste

Universität Paderborn

Hochschule der Künste Detmold

Landestheater Linz

Ort

Linz, Salzburg

Laufzeit 2015 - 2017

Beschreibung

Natürlichkeit als Gegenposition zum als manieriert empfundenen Affektensystem des Barocks kennzeichnete das Lebensgefühl, aber auch die Kunstästhetik des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ausgangspunkt des Symposions war die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Natur im Musiktheater des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Im Zentrum standen die Bedeutung, der Wandel und die Funktionen, die der Begriff zu den verschiedenen Zeiten als Rezeptionsphänomen und Neuinterpretation durchlief.

Publikation

Im Erscheinen:

Vera Grund, Claire Genewein, Hans Georg Nicklaus (Hrsg): Naturalezza | Simplicité. Natürlichkeit auf den Bühnen des Musiktheater. Transcript Verlag.  

Kontakt

Projektleitung: Dr. Vera Grund (Universität Salzburg)
vera.grundsbg.acat
Univ.Doz. M.MUS. Dr. Claire Genewein
claire.genewein@bruckneruni.at

Projekttitel "Towards Interdisciplinary, Computer-assisted Analysis of Musical Interpretation: A Study on the Art of Herbert von Karajan"

 

Kooperationspartner

Kunstuniversität Graz (Projektleitung) 

Universität Mozarteum Salzburg

Eliette und Herbert von Karajan Institut Salzburg

Johannes Kepler Universität Linz

Anton Bruckner Privatuniversität

 

Ort Graz, Salzburg, Linz
Beschreibung Pilotprojekt zur Erforschung des Dirigenten Herbert von Karajan unter Federführung der Kunstuniversität Graz und Beteiligung des Karajan-Instituts Salzburg, der Musikuniversität Mozarteum Salzburg, der ABPU sowie der Johannes Kepler Universität. Das FWF Projekt wurde im Frühjahr 2017 bewilligt. Projektstart: Juni 2017      
Kontakt Univ.Prof. Dr. Lars-Edvard Laubhold
lars-edvard.laubhold@bruckneruni.at 
Projekttitel „Die Lechler-Manuskripte im Notenarchiv von Stift Kremsmünster als Primärquelle der Aufführungspraxis einer „Neuen Musik“ des 17. Jahrhunderts im zentralösterreichischen Raum.“

 

Kooperationspartner Notenarchiv Stift Kremsmünster: Regens Chori: Pater Altman Pötsch,  Koordination: Hubert Hoffmann
Anton Bruckner Privatuniversität: Institut Alte Musik und Historische Aufführungspraxis: Carin van Heerden (Institutsdirektorin und Projektverantwortliche), Institut für Theorie und Geschichte: Univ.Prof. Dr. Lars E. Laubhold (Interpretationsforschung)
Universität Mozarteum Salzburg: Univ.Prof. Ulrike Hofbauer
Zeitraum 2017 - 2020
Beschreibung Das Notenarchiv des Stifts Kremsmünster verwahrt insgesamt 6 Konvolute von 327 zeitgenössischen Partiturniederschriften mit überwiegend Sakralmusik aus dem Zeitraum von 1633 bis 1703 aus Rom, Oberitalien, dem Umfeld der kaiserlichen Hofkapellen in Graz und Wien und der Dommusik in Salzburg. Dieser „Basis“-Bestand wird ergänzt durch weitere bedeutende aufführungspraktische wie musiktheoretische Traktate aus demselben Zeitraum. Dies ermöglicht umfassende aufführungspraktische Recherchen auf folgenden Gebieten: Vokale und instrumentale Ensemblebildung auch im regionalen Kontext.   
Kontakt

Univ.Prof. Dr. Lars E. Laubhold
lars-edvard.laubholdbruckneruniat

Carin van Heerden
carin.vanheerdenbruckneruniat