Fachbereich Alte Musik und Historische Aufführungspraxis

Forschungsprojekte

Projekttitel „Die Lechler-Manuskripte im Notenarchiv von Stift Kremsmünster als Primärquelle der Aufführungspraxis einer „Neuen Musik“ des 17. Jahrhunderts im zentralösterreichischen Raum.“

 

Kooperationspartner Notenarchiv Stift Kremsmünster: Regens Chori: Pater Altman Pötsch,  Koordination: Hubert Hoffmann
Anton Bruckner Privatuniversität: Institut Alte Musik und Historische Aufführungspraxis: Carin van Heerden (Institutsdirektorin und Projektverantwortliche), Institut für Theorie und Geschichte: Univ.Prof. Dr. Lars E. Laubhold (Interpretationsforschung)
Universität Mozarteum Salzburg: Univ.Prof. Ulrike Hofbauer
Zeitraum 2017 - 2020
Beschreibung Das Notenarchiv des Stifts Kremsmünster verwahrt insgesamt 6 Konvolute von 327 zeitgenössischen Partiturniederschriften mit überwiegend Sakralmusik aus dem Zeitraum von 1633 bis 1703 aus Rom, Oberitalien, dem Umfeld der kaiserlichen Hofkapellen in Graz und Wien und der Dommusik in Salzburg. Dieser „Basis“-Bestand wird ergänzt durch weitere bedeutende aufführungspraktische wie musiktheoretische Traktate aus demselben Zeitraum. Dies ermöglicht umfassende aufführungspraktische Recherchen auf folgenden Gebieten: Vokale und instrumentale Ensemblebildung auch im regionalen Kontext.   
Kontakt

Univ.Prof. Dr. Lars E. Laubhold
lars-edvard.laubholdbruckneruniat

Carin van Heerden
carin.vanheerdenbruckneruniat

Projekttitel „Naturalezza/Simplicité“: Natur und Natürlichkeit im 18. Jahrhundert und auf der Musiktheaterbühne der heutigen Zeit.
Kooperationspartner

Anton Bruckner Privatuniversität: Institut für Alte Musik

Universität Salzburg: Abteilung f. Musik und Tanzwissenschaft

Musikhochschule Stuttgart

Zürcher Hochschule der Künste

Universität Paderborn

Hochschule der Künste Detmold

Landestheater Linz

Ort

Linz, Salzburg

Laufzeit 2015 - 2017

Beschreibung

Natürlichkeit als Gegenposition zum als manieriert empfundenen Affektensystem des Barocks kennzeichnete das Lebensgefühl, aber auch die Kunstästhetik des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ausgangspunkt des Symposions war die Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Natur im Musiktheater des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Im Zentrum standen die Bedeutung, der Wandel und die Funktionen, die der Begriff zu den verschiedenen Zeiten als Rezeptionsphänomen und Neuinterpretation durchlief.

Publikation

Im Erscheinen:

Vera Grund, Claire Genewein, Hans Georg Nicklaus (Hrsg): Naturalezza | Simplicité. Natürlichkeit auf den Bühnen des Musiktheater. Transcript Verlag.  

Kontakt

Projektleitung: Dr. Vera Grund (Universität Salzburg)
vera.grundsbg.acat
Univ.Doz. M.MUS. Dr. Claire Genewein
claire.genewein@bruckneruni.at