Sonntag, 27. Mai 2012
19:30 Uhr, Großer Saal, Anton Bruckner Privatuniversität
Eintritt: € 15,-- / € 8,--
Infos und Karten: va-buero@bruckneruni.at, Tel.: 0732/70 1000-52
Der niederländische Dirigent und Solist Ton Koopman gastiert am 27. Mai 2012 um 19:30 Uhr an der Bruckneruni. Koopman ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Barockmusik und als Dirigent, Cembalist und Organist international gefragt. Als Gastdirigenten führt es ihn immer wieder an die Bruckneruni, an der er ihm 2010 die Honorarprofessur verliehen wurde.
Koopman wird mit Studierenden der Bruckneruni Werke der Barockmusik erarbeiten und im Konzert am 27. Mai 2012 zur Aufführung bringen.
„Es ist jedes Mal aufs Neue etwas Besonderes, wenn dieser einzigartige Künstler und Meister seines Faches für ein Konzert an die Bruckneruni kommt. Für die Studierenden ist dies eine große Bereicherung und Chance“, kommentiert Rektorin Univ. Prof. Dr. Marianne Betz das bevorstehende Konzertereignis.
Das Programm bietet eine Auslese bunt instrumentierter und farbenprächtiger Werke aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Aus dem anfänglichen französischen „Chaos“ (Jean-Féry Rebel) gelangen wir zur nord-deutschen Empfindsamkeit (Carl Philipp Emanuel Bach und Georg Philipp Telemann), hören den Italiener Antonio Vivaldi durch die Ohren Johann Sebastian Bachs und schließen mit einem Blick in die Zukunft (Johann Christoph Friedrich Bach).
Als Solisten in Bach´s Konzert in a-Moll für vier Cembali BWV 1065 werden Ton Koopman, Tini Mathot, Jörg Halubek und Wolfgang Brunner auftreten.
Programm:
Jean-Féry Rebel: „Le Chaos“ aus „Les Eléments“
für zwei Flöten, Fagott, Streicher und B.c.
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur
für zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Hörner und Streicher, Wq 183/4
Georg Philipp Telemann: Ouverture joinces d’une Suite Tragicomique D-Dur
für Trompeten, Oboe, Blockflöte, Pauke, Streicher und B.c., TWV 55:D22
Johann Sebastian Bach: Konzert a-Moll
für vier Cembali, BWV 1065
Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonie B-Dur
für Flöte, zwei Klarinetten, zwei Hörner, Fagott und Streicher, HW 1/20
Barockorchester der Anton Bruckner Privatuniversität
Ton Koopman Dirigent
BIOGRAFIE
Der Niederländer Ton Koopman studierte Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft in Amsterdam und wurde in beiden Instrumenten mit dem Prix d’Excellence ausgezeichnet. Von Anfang an interessierten ihn vor allem authentische Musikinstrumente und historische Aufführungspraxis. Er gründete im Jahr 1969 sein erstes Barockorchester, 1979 schließlich das Amsterdam Baroque Orchestra, dem 1992 der Amsterdam Baroque Choir folgte.
Koopman kann zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen und eine Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Orchestern in Europa, den USA und Japan vorweisen. Er war erster Gastdirigent des Radio Chamber Orchestra in Holland und arbeitete unter anderem mit den Orchestern Royal Concertgebouw Amsterdam, DSO Berlin, Tonhalle Orchester Zürich, Orchester des Bayerischen Rundfunks, Boston Symphony, Chicago Symphony, Orchestre Philharmonique de Radio France, Cleveland Orchestra, Santa Cecilia in Rom, Deutsche Kammerphilharmonie und Wiener Symphoniker.
In nächster Zeit sind unter anderem Projekte mit dem NY Philharmonic, DSO Berlin, dem RAI-Orchester Turin, Stockholm Philharmonic, Tonhalle Orchester in Zürich u. v. a. geplant. Koopman ist seit 2011 für drei Jahre Artist-in-Residence des Cleveland Orchestra.
Ton Koopman ist Künstlerischer Leiter des französischen Festivals „Itinéraire Baroque“.
Johanna Breuer
Martina Frank


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