ANTIGONE

 

"Antigone" - eine szenische Lesung

Eine Produktion des ORF-Landesstudios Oberösterreich in Zusammenarbeit mit dem Stift Kremsmünster und der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz.

Radio OÖ und das Stift Kremsmünster laden am 20. Juni zu einer besonderen Theaterrarität ein: "Antigone" von Sophokles in einer szenischen Lesung vor der sommerlichen Kulisse des Gunther-Denkmals im Stift Kremsmünster.

 

Beeindruckende Kulisse
Aufführungsort für die Tragödie aus der griechischen Antike ist das stimmungsvolle Gunther-Denkmal an einem Teich des Benediktinerstifts Kremsmünster mit seinen an die Antike erinnernden barocken Grotten, Nischen und Statuen.
Live in Radio Oberösterreich
Zeitgleich mit der Aufführung im Gunther-Denkmal wird die szenische Lesung ab 19.04 Uhr auch in ORF Radio Oberösterreich übertragen.
Die Schauspieler
Chris Pichler spielt die Rolle der Antigone. Sie erhielt für ihre schauspielerische Leistung den "Deutschen Kritikerpreis" und wurde 2008 mit dem Titel "Schauspielerin des Jahres" ausgezeichnet. Franz Froschauer wird in "Antigone" den König von Theben verkörpern.
Die Rollen Ismene, Euridike, Hämon, Wächter, Bote und Teiresias werden von Studierenden der Schauspielklasse der Anton Bruckner Privatuniversität Linz gespielt.

 

Standardwerk der Weltliteratur
Sophokles lebte von 496 bis 406 oder 405 v.Chr. Er gilt immer noch als einer der wichtigsten Dramatiker. Von seinen weit über hundert Werken sind nur einige wenige überliefert. "Antigone" ist ein Standardwerk der Weltliteratur und inspiriert die Theaterliteratur bis heute.

 

Über das Stück
In diesem Werk behandelt Sophokles moralisch gerechtfertigtes Aufbegehren gegen staatliche Ordnung und Gewalt - bei Strafe des eigenen Unterganges. Antigone verletzt das Recht des Staates, Kreon, König von Theben, das Recht der Familie. In manchen Abschnitten klingt die Tragödie, als sie auf Gegenwartsprobleme bezogen, wie etwa ein Ausschnitt aus Kreons Staatsrede veranschaulicht: "Kein ärgerer Brauch erwuchs den Menschen als das Geld, / es verführt auch unverdorbene Herzen / sich schändlichen Geschäften hinzugeben. / Doch alle, die um Gold sich so vergingen, / was sie zuletzt erwirkten war die Strafe. / Verdienen darf man nicht um jeden Preis. / Denn schmutzige Gewinnsucht führt bekanntlich / ins Unheil öfter als in Sicherheit..."

 

Nähere Informationen und Platzreservierungen Tel. 0732 6900 24 264