Ein Sprungbrett für internationale Karrieren
DIE PHILOSPHIE DER OPERNFESTWOCHEN
Mittlerweile zur Legende geworden ist der Opernzyklus mit Werken von W.A.Mozart im Stadttheater von Bad Hall zwischen 1999 und 2005.
Unter der musikalischen Leitung von Thomas Kerbl (für die Mozartzyklus erhielt er 2001 den Bühnenkunstpreis des Landes OÖ) wurde eine, von Publikum und Presse vielbejubelte Opernserie realisiert. Nach dreijähriger Pause ist es ab 2009 wieder so weit!
In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Gesang/Stimme und Musiktheater der Anton Bruckner Privatuniversität Linz gibt es wieder eine hauseigene Opernproduktion in Bad Hall.
Damit bestätigt das Stadttheater von Bad Hall einmal mehr seinen führenden Ruf in der Kulturlandschaft von Oberösterreich und ist ab 2009, neben dem Linzer Landestheater das einzige Haus in Oberösterreich welches einen Dreispartenbetrieb seinem Publikum anbietet.
In der Besetzung der Opernrollen wird dabei ein Weg fortgesetzt, auf welchen der künstlerische Leiter Thomas Kerbl besonders stolz ist.
Der Tatsache folgende, dass es im Raum Oberösterreich hervorragende junge Opernsänger gibt, werden bei den künftigen Produktionen, wie beim Mozartzyklus die besten einheimischen Sängerinnen und Sänger engagiert, welche am Sprung in eine solistische Karriere sind und in Bad Hall erstmals eine große Opernpartie interpretieren.
Mit diesem Bekenntnis wird neben hervorragender heimischer Kulturpolitik und - Förderung auch die Basis für eine lange freundschaftliche Verbundenheit der jungen Künstler mit dem Stadttheater von Bad Hall gelegt.
Aus dem Mozart Zyklus seien 3 Beispiele näher genannt
Michaela Oberndorfer – Seliger (Mezzosopran) trat erstmalig mit einer Opernpartie, der Elvira in „Don Giovanni“ in Bad Hall auf. Mittlerweile ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und arbeitet mit den führenden Fachkollegen in Erstbesetzungen zusammen.
Albert Pesendorfer (Bass) trat erstmals mit einer Opernpartie, den Osmin in „Entführung aus dem Serail“ in Bad Hall auf. Seine Engagements erstrecken sich von den Staatstheatern Hannover bis zur Wiener Volksoper , vor Allem in den großen Charakterrollen im Richard Wagner Fach (Gurnemanz – Parsifal,…)
Katrin Wundsam (Mezzosopran/Alt) trat erstmalig mit einer Opernpartie, der Despina in „Cosi fan Tutte“ in Bad Hall auf. Nach Engagements bei den Bregenzer Festspielen und in Bonn ist sie ab Herbst 2009 Ensemblemitglied der Staatsoper Köln.
Sie wird in der Produktion 09 in Bad Hall die Titelpartie des Orpheus interpretieren.
Es war stets die Mischung zwischen etablierten OÖ Künstlern und den besten Nachwuchskräften des Landes, die den außergewöhnlichen Erfolg der Bad Haller Produktionen ausgezeichnet hat; diese Philosophie wird gelebt und fortgesetzt, im Sinne eines Ensembletheaters von Oberösterreichern für Oberösterreich.
Bekannte und etablierte Namen aus Bühne und Konzert und aus der Reihe der Lehrenden des OÖ Landesmusikschulwerkes bestätigen dieses Bekenntnis und werde in einer künftigen Bündelung im Institut für Gesang/Stimme und Musiktheater diesen Weg fortsetzen.
In diesem Zusammenhang sind folgende Namen zentral zu erwähnen und zu bedanken.
Brigitte Guttenbrunner, Susanne Kerbl, Christine Pree, Andrea Pözlberger, Ulrike Reiter, Lela Wiche, Elisabeth Würzburger, Martin Achrainer, Walter Johannes Fischer, Christian Havel, Martin Kiener, Roland Maderböck, Reinhard Mayr, Michael Nowak, Josef Oberauer, Daniel Ohlenschläger, Norioku Sawabu, Matthöus Schmidlechner, Markus Schulz, Thomas Siegwald, Michael Wagner, Ivan Yonkov, den Florianer Sängerknaben, der Camerata Pettenbach,…u.v.a.
und
Karl Michael Ebner, der während der letzten 10 Jahre die Intendanz im Theater von Bad Hall inne hatte, und sich aufgrund karrieretechnischer Weiterentwicklungen nun anderen Aufgaben neben seiner solistischen Tätigkeit an der Wiener Staats- und Volksoper, bzw. internationaler Gastspiele widmet.
Thomas Kerbl / künstlerische Leitung – Opernfestwochen Bad Hall


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